Geboren am 31. Januar 1949 in Hettstedt in der sowjetischen Besatzungszone (seinerzeit SBZ, später im Jahr 1949 “DDR”) als drittes und letztes Kind nach seiner Schwester Anita und seinem Bruder Harry. 1954 in Berlin eingeschult. 1972 in Ulm aus der Schule gekommen. Vom fünften bis zum zehnten Lebensjahr verbrachte Kuczewski seine Kindheit in elf Flüchtlingslagern. 1960 erster fester Wohnsitz in Heidenheim an der Brenz in Baden-Württemberg. Grundschule, Mittelschule, Berufsschule, Berufsfachschule, Meisterschule für Maler in Ulm 1971 - 1972. Vierjährig wusste Hartmut Kuczewski schon, was er einmal werden wollte: Pfarrer - Indianer - Maler - Räuber. Die ihn kennen behaupten heute, er vereine dies alles in sich. Erst acht Jahre jung entwarf er vierzig Gesichter und Figuren für die Ulmer Kindertheaterspiele auf der Wilhelmsburg. Zehn Jahre jung zeichnete er viele Hefte voller Comics über seine Freunde und sich selbst. Schon als Kind zeichnete und malte Hartmut Kuczewski sehr viel auf Papier und Pappe. Seine Wünsche, seine Träume und seine Hoffnungen. Er entfloh der armen Realität und malte sich zusammen mit seinen Freunden - inmitten der Not des Flüchtlingslagerlebens - in eine eigene und wunderschöne Kinderwelt. Für seine Freunde und sich malte er auf Pappe Eisenbahnschienen, ein kompliziertes Netz von Gleisen, Bahnhöfen, Städten und Landschaften, Lokomotiven und Wagen, Menschen und Tieren. Er schnitt alles aus, und sie spielten glücklich - wie nur Kinder spielen können. Ebenso malte er viele Spiele, wie zum Beispiel Mensch ärgere dich nicht, Mühle, Dame, Monopoly - ja, er erfand Hindernisspiele, die von den Spielzeugfabriken erst viele Jahre später ähnlich auf den Markt kamen. Im Alter von vierzehn Jahren zeichnete er Kriegsbilder und schrieb anklagende Gedichte über den Vietnamkrieg, die er an den Präsidenten der USA und an amerikanische Zeitungen versandte. (Ausschnitt: "Wie kann ein Volk sich Christen nennen und anderen ihr Land verbrennen!") Als Jugendlicher zeichnete und malte Hartmut Kuczewski auf Zeichenpapier, Aquarellpapier und Pappe. Jahre später arbeitete er auf Leinwand, Holz, Stoff, mit Grundierung eingeschwämmten Spanplatten, auf Glas, Porzellan, Stahlblech und Schieferplatten. Längere Zeit experimentierte er auch mit verschiedenen Kunststoffen, Beton und flachen Steinen. Relativ kurze Zeit war er der Aquarellmalerei verfallen. Von 1976 bis 1979 schuf er hauptsächlich grossformatige Federzeichnungen, die er aufwendig mit Öltusche kolorierte. In diesen eben genannten Jahren lebte Kuczewski schon ausschliesslich von seiner Malerei. Zu dieser Zeit hatte er bereits einen Kreis von Liebhabern seiner Kunst, Freunde, Gönner, aber auch - und das waren für den jungen Künstler bittere Erfahrungen - die ersten Missgünstige, Neider und Spötter. In den siebziger Jahren begannen die Medien auf seine Werke aufmerksam zu werden. Die ersten Einzelausstellungen und seine Teilnahmen an Gemeinschaftsausstellungen brachten ihm langsam breite Anerkennung und Erfolg. 1979 gelangen dem Künstler nach vielen Überlegungen, schlaflosen Nächten und hundertfachen Experimenten die ersten - aber lange noch nicht "ausgereiften" - K U C Z E W S K I S , die ihm Anfang der achtziger Jahre endlich den Durchbruch für seine Kunst brachten. Hartmut Kuczewski hatte eine Technik gefunden und erfunden, die es ihm von nun an endlich ermöglichte, seine Ideen, Phantasien, Sorgen, etc.. in Form von Bildern äusserst ausdrucksstark Gestalt annehmen zu lassen und somit seinen Mitmenschen weiterzugeben! Damals wusste der junge Meister noch nicht, dass seine Maltechnik, aber auch sein Malstil, einmalig und einzigartig ist! Auf Spezial-Malplatten 4 G, extra stark, alterungsbeständig, säurebeständig, glatt, hartweiß und lichtbeständig, zeichnet Kuczewski mit 2B-Bleistiften seine Ideen sanft auf. Wenn der gesamte Entwurf geschaffen ist, zeichnet er - mit zunehmend verstärktem Fingerdruck - mit HB-Bleistiften den Entwurf bis ca. fünfzehnmal nach. Schon "kräftiger" und sich vom weißen Hintergrund abhebend, "sieht ihn sein Entwurf an". Mit 2H- bis 4H-Bleistiften "graviert" der Künstler jetzt ebenso ca. fünfzehnmal das gesamte Vorgezeichnete. Allein die bisher beschriebenen Arbeitsvorgänge stellen - nach dem sanften Entwurf - ein sehr anstrengendes Schaffen dar, das kräftige Finger, einen starken Arm und gesunde Augen erfordert! Wenn die gesamte Bleistift-Arbeit geschaffen ist, schwämmt der Maler die Malplatte mit seiner Spezial-Grundierung ein. Dann malt er das Werk mit seinen Farben! Unabhängig von seinen Farbtönen und Farb-Kompositionen schafft er mit den besten und haltbarsten Werkstoffen! Je nach Werk arbeitet und mischt Kuczewski sehr unterschiedlich - nach Verträglichkeit und Viskosität des Materials Farbe: mit Ölfarben, Öltuschen, Acrylfarben, Standölen, Lasuren, Terpentinbalsamen, Firnissen etc. Ist das Kunstwerk geschaffen, so lässt es der Meister gründlich austrocknen und gibt ihm nach einigen Wochen einen farblosen Schutzschild mit Acrylharz-Firnis - in der Hoffnung, daß die Menschheit noch sehr lange besteht und somit sein Werk nach Jahrhunderten noch von seinem Schaffen zeugt! Hartmut Kuczewski ist es gelungen, in der bildenden Kunst ein Medium zu finden, das ihm auf absolut einzigartige Weise bei seinem künstlerischen Schaffen voller kreativer Freude ermöglicht, eine Einheit der Formen und Farben zu zeigen und zu beweisen! Durch seine einzigartige und sehr aufwendige Maltechnik sind Kuczewskis Bilder nicht fälschbar. Ebenso einmalig ist sein Malstil: Beistift, Pinsel und Farben finden selbst in seinen vielen kritischen Werken faszinierende Bewegungen in Harmonie der Formen und Farben! Kuczewskis endlose Phantasie, seine gewaltige Kreativität, sein Stil und seine Technik machen ihn zu einem großen Meister! Hartmut Kuczewski erarbeitete 28 Zyklen von 1975 - 2000 _______________________________________________________ 1. "Die Zeit, in der ich lebe" 2. "Scheidungsepidemie" 3. "Alkoholmißbrauch" 4. "Emanzipation der Frau" 5. "Der Stern über mir" 6. "Straße der Einsamkeit" 7. "Kreuze im Farbensturm" 8. "Periculum in Mora" 9. "Pax vobiscum" 10. "Geheimnis des Mensch-Seins" 11. "Schmerzen" 12. "Man in Search of Destiny" (Der Mensch auf der Suche nach dem Schicksal) 13. "Northcoast Impressions - Lake Erie" (Impressionen der Nordküste-Erie-See) 14. "Segelschiffe im Farbensturm" 15. "Planeten-Welten" 16. "Alte Häuser in Tennessee" 17. "Erinnerungen an Clearwater" 18. "Totentanz der Fische" 19. "Die Boten aus dem Tierreich" 20. "Spinnennetze" 21. "Archetyp Pferd" 22. "Michail Gorbatschow" 23. "Die Inquisitoren" 24. "Magdalena vor dem Kreuz" 25. "Zölibat" 26. "Sodom und Gomorrha" 27. "Erotische Fiktion" 28. " Das heilige Jahr 2000" Diese 28 Kuczewski-Zyklen umfassen ca. 770 Werke, hauptsächlich großformatige Unikate.
1977 Der ehemalige Bauhaus-Professor Richard Förtisch, sowie Prof. Dr. Dr. Alfonso Bergmüller, München: “Hartmut Kuczewski ist ein Genie mit einer Gott begnadeten Hand!“
1981 Der Erzbischof von San Francisco, Quinn, an Hartmut Kuczewski: „ Ich rufe Sie auf in Ihrem Schaffen nicht zu ruhen Sie gehören nicht sich selbst – sondern der Menschheit!“
1983 Joseph Kardinal Höffner über Kuczewskis Antikrieg-Zyklus:
PERICULUM IN MORA “Ein äußerst ernst zu nehmendes Engagement für eine bessere und friedvollere Welt!“
1984 Anlässlich Kuczewskis zweiter Exposition nach 1982 in der Stuttgarter Galerie Galetzki, sagt der Kunstexperte Günther Galetzki(50 jährige Galerie-Erfahrung) über den jungen Meister: “Seine realistischen Werke hinterlassen einen faszinierenden Eindruck. Sie zeugen von einem genialen Intellekt und einer begnadeten Hand. Kunsthistoriker bezeichnen diese Malerei als einmalige, noch nie da gewesene Mal- und Arbeitstechnik und somit als Avantgarde der Bildenden Kunst. Man sagt von Hartmut Kuczewski, er sei ein Genie!“
1984 Anlässlich der Kuczewski – Einzelausstellung in der Hohenzollernhalle erklärte Ministerpräsident Dr. Lothar Späth: “ Kuczewski ist für mich als Kunstkenner und Kunstsammler der ausdrucksstärkste und ehrlichste Künstler den ich kenne!“ Der Ministerpräsident erwarb u.a. Kuczewskis Werk KREUZ UND ERDE.
1986 Schätzte der Kunsthistoriker Dr. Ladislaus Barley, Berater des Europäischen Parlament, den Wert eines Kuczewski - Werkes auf mindestens 30.000 ,- DM
1988 Nannte der Museumsdirektor der John Carroll Universität, Kunsthistoriker Prof. Dr. Roger A. Welchans Hartmut Kuczewski den größten lebenden Expressionist Deutschlands. Ebenso der Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in den USA, Dr. Kirschner.
1988 Versicherten Kunstexperten der Württembergischen Versicherung Stuttgart, 100 Kuczewski – Werke für 2.000.000,- DM Somit jedes Werk für 20.000,- DM
1988 Prof. Dr. Heidi J. Stull, John Carroll Universität, Cleveland, Ohio: “Als vor langer Zeit Gott letztmalig auf Erden wandelte, hatte er eine große Tasche dabei. In der Tasche war ein Loch – aus dem Hartmut Kuczewski herausgefallen ist!“
1991 Hans Joachim Steck, Direktor der Film – Akademie Baden – Württemberg in Ludwigsburg: “Hartmut Kuczewski ist ein Mann mit einer fast schon kunsthistorischen Vergangenheit. Ein Maler, der in der Gegenwart seinesgleichen sucht!“
1992 Kunstausstellung von 37 amerikanischen Galerien in Cleveland - Chagrin Falls, Ohio: Hartmut Kuczewskis Werk: THE STARVED CHILD, aus der Sammlung von Dr. Roger A. Welchans, Professor of Art History, wird mit dem ersten Preis ausgezeichnet.
Mai 1994 Eine ganze Farbseite im Penthouse Magazin, Ausgabe Deutschland, Österreich, Schweiz: Ausschnitt: “Anlässlich der ART COLONIA beklagten namhafte Galeristen und Kunstsammler, dass es Heutzutage leider keine genialen und avantgardistischen Kunstmaler mehr gebe. Diese kennen noch nicht die Werke des modernen Klassikers Hartmut Kuczewski.
1994 Dr. Rainer – Udo Steck, Winnenden: “Kuczewskis Werke sind wie eine Droge: wer einmal davon probiert hat, wird süchtig danach!“
1995 Schon seit 1995 versichern die Kunstexperten der Mannheimer Versicherungen wie z.B. Dr. Kornelius Otto (siehe Anlage) Von Kunstsammlern erworbene Kuczewski - Werke mit Einzelwerten von bis zu 40.000 Euro pro Werk!
1997 T. Stoner, Schaffhauser Nachrichten, Schweiz: “Die Werke des begnadeten deutschen Künstlers Hartmut Kuczewski werden in privaten und öffentlichen Sammlungen fast schon als Trophäen gehandelt!“
21. Mai 1999
Eine ganze Farbseite in HÖRZU, grösstes Magazin in Europa, mit 7 Millionen Lesern: Ausschnitt: “Hartmut Kuczewski ist ein genialer Avantgardist, dessen Gefühl für Farben, Formen und Stimmungen phänomenal ist, ein Maler, Mahner, Mystiker, Zeitreisender in der bildenden Kunst!“
2003 Seit 6 Jahren lebt Hartmut Kuczewski in Gailingen am Hochrhein als Eremit im Hohberger. Ständige spirituelle Auseinandersetzungen, Meditationen mystische Begebenheiten und Erlebnisse. Viele Prophezeiungen. In diesem Eremiten – Dasein schuf der Künstler u.a. seinen Zyklus: DAS HEILIGE JAHR 2000 In diesem, 17 grossformatige Werke umfassenden Zyklus, befindet sich das Werk: DAS KREUZ HINTERN DEN MAUERN 18 Monate vor dem Terror – Anschlag des 11. September 2001 gemalt, zeigt dieses Werk, tieftraurig mit betenden Händen, den Zusammensturz der beiden Türme, sowie der ca. 50 Gebäuden daneben. Der Zyklus: DAS HEILIGE JAHR 2000 wurde vier Monate in der katholischen Kirche in Gailingen am Hochrhein ausgestellt. Vom 1. Dezember 2001 bis zum 10. April 2002
2003
Dipl.- Psychologin Hiltrud Looßmann Hypnosetherapeutin, Radolfzell: “Hartmut Kuczewski, der solche genialen Werke erschafft, hat DA OBEN unendlichen Kredit!“
2003
Gailingen die – DIE PERLE AM HOCHRHEIN- Gailinger Amtsblatt, 14.10.2003, Bürgermeister Heinz Brennenstuhl: “Wir dürfen uns glücklich schätzen, einen so begnadeten und international bekannten Künstler wie Hartmut Kuczewski “intra muros“, also mitten unter uns haben zu dürfen!“ “Kuczewskis Werke sind unbeschreiblich ausdrucksstark und aussagekräftig!“ „Hartmut Kuczewski ist unser weltweit bekanntes, künstlerisches Aushängeschild!“
2003
Die Schriftstellerin Grete Ruile, Schweiz: “Die Auseinandersetzung mit den Menschen – ob gut oder böse - wird Kuczewski sicher nie loslassen. Er verschenkt seine Gedanken in den Formen, der Strahlenkraft der Farben, Licht und Schatten, Höhen und Tiefen, und gibt seinen Werken so viel mehr mit, wie es nur ein begnadeter Künstler kann. Ich beneide Hartmut Kuczewski um dieses Können!“ Auch inzwischen unzählige Berichte der Medien des In- und Auslands sind ein beeindruckendes Zeugnis seines Schaffens und seiner Werke. Das Privatarchiv des Künstlers über sein Wirken - Fotos, Zeitungsartikel, Manuskripte, Gedichte, Essays, Ideen und Erfindungen, Aktionen, Schriftverkehr mit namhaften Persönlichkeiten etc. etc. - umfasst Zehntausende von Seiten.
2005 Hartmut Kuczewski verlässt Gailingen und lässt sich in Riedholz im Allgäu nieder.
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