1955

In Berlin, in der ersten Schulklasse, sollten die Kinder ein Dorf mit Kirche, Wiesen und im Hintergrund einen Gebirgszug malen. Alle Klassenkameraden malten an den oberen Bildrand eine Sonne, eine typische "Kindersonne". Nicht so der kleine Hartmut. Der malte statt der Sonne in den linken oberen Bildrand einen Amboß - einen Amboß, auf dem gerade ein Osterei zertrümmert wurde!

Dieses Bild war sein erstes "Werk", das Aufsehen erregte! Nicht nur sein Lehrer befragte ihn neugierig, der gesamte Lehrkörper diskutierte über die Ursache! Doch der kleine Hartmut schwieg sich darüber aus! Damals!

Wie Hartmut Kuczewski, wie mittlerweile bekannt ist, in diesem Bild seine armselige Kindheit verarbeitete, in der es für ihn keine "Sonne" gab, er mithin auch keine malen konnte, so sind all seine späteren Werke ebenfalls geprägt von inneren und äußeren Einflüssen und Erfahrungen.

1955

Auszug aus dem Zeugnis des Erstkläßlers Hartmut Kuczewski, Berlin Schlachtensee, den 28. März, Klassenlehrer A. Mewes: ...Hartmut besitzt ein sehr gutes Zeichentalent; er zeigt ein ganz besonderes Geschick beim Malen, Basteln und Werken.

1964

Mit 15 Jahren besuchte Hartmut Kuczewski die als Bundesmodell erstmalig in Heidenheim eingeführte einjährige Berufsfachoberschule.

Unabhängig voneinander erklärten seine Lehrer Prof. Schwarz und OStR Samper, sein Talent komme einer "Berufung" gleich, so daß es für ihn nur den Beruf des Kunstmalers gebe! Er solle aber nicht die Kunstakademie besuchen, sondern viel besser eine Malerlehre machen.

1968

Im Alter von neunzehn Jahren schreibt Hartmut Kuczewski sein erstes Buch "Jahre im Wind".

1971 - 1972

Meisterschule für Maler in Ulm/Donau.

Die Meisterschule für Maler lehrt den Schüler Hartmut Kuczewski nach der Malerlehre in Heidenheim die mannigfaltigsten Techniken des gesamten Werkstoffes: Farbmaterialien aller Art, Lacke, Öle, Balsame, Kunststoffe, Dispersionen, Ölfarben, Firnisse, Lasuren, Standöle, Leinöle, Fixative, Wasserfarben, Kaseine - um nur wenige Stoffe zu nennen. Ebenso die fachgerechte und meisterhafte Handhabung der Werkzeuge.

Farbenlehre, Architektur, Freihandzeichnen, Plakatmalerei, Kunstgeschichte, Aktmalerei etc. haben Kuczewski weiteres Wissen und Können für seinen Werdegang vermittelt, als er, gerade dreiundzwanzig Jahre alt geworden, die Meisterschule abschließt!

1972 - 1977

Zahlreiche Objekte im süddeutschen Raum - "Kunst am Bau". Erste Einzelausstellungen und Teilnahme an Gemeinschaftsausstellungen.

1978

Kuczewski erfindet die Naturschutzstraße, die "Natur-Filter-Straße".

Mitwirkung an einem Kulturfilm.

Erfindung verschiedener Malwerkzeuge.

1979

Im Alter von dreißig Jahren schreibt Kuczewski sein zweites Buch "Periculum in Mora" (Gefahr in Verzug), das 1981 erscheint.

1980 Apostolischer Segen von Papst Johannes Paul II.

Ehescheidung! - Die drei Töchter gehen mit dem Vater, der sie allein versorgt und umsorgt!

1982 - 1985

Hartmut Kuczewski versendet sein Manifest "Friedensappell" an die wichtigsten Politiker und Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kirche und Kultur dieser Erde. 4800 zweiseitige Exemplare.

1982

Kuczewski wird für den Theodor-Heuss-Preis vorgeschlagen.

Der Deutsche Bundesrat bestätigt dem Maler und Mahner, daß sein schriftliches Werk bei Beratungen über die atomare Bedrohung und den Umweltschutz herangezogen wird.

Kardinal Josef Höffner nennt Kuczewskis Aktion ein sehr ernstes Engagement für eine menschenwürdige und friedvolle Entwicklung!

1983

Der Künstler begründet weltweit seine "Aktion Hiroshima". Viele Menschen aus Politik und Gesellschaft sind von dieser Idee begeistert. Im In- und Ausland, selbst in China, berichten die Medien über Kuczewskis Aktion.

1983

Der Künstler malt seine heute weltberühmten Bilder:

"Weltjahresausklang der kotzenden Erde"

"Globale Abrüstung"

"Selbstmord der Menschheit"

"Weltpuppentheater"

"Apokalyptischer Finger"

1983

Kuczewskis erste, fünfseitige Zeitung erscheint in einer Auflage von 4000 Exemplaren.

1984

Exposition in der neuen Hohenzollernhalle. Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Lothar Späth nennt bei dieser Ausstellung Kuczewskis Werke "die ehrlichsten Bilder, die ich als Kunstkenner und Kunstsammler je gesehen habe" - und erwirbt das großformatige Werk "Kreuz und Erde".

1984

Anläßlich Kuczewskis zweiter Exposition nach 1982 in der Stuttgarter Galerie Galetzki, sagt der Kunstexperte Günther Galetzki (50jährige Galerie-Erfahrung) über den jungen Meister: "Seine realistischen Werke hinterlassen einen faszinierenden Eindruck. Sie zeugen von einem genialen Intellekt und einer begnadeten Hand." Weitere Fachleute bezeichnen diese Malerei als einmalige, noch nie dagewesene Mal- und Arbeitstechik und somit als Avantgarde der Bildenden Kunst. Man sagt von Hartmut Kuczewski, er sei ein Genie!

1984

Auf Einladung spricht Kuczewski im Internationalen Congress Centrum in Berlin vor Hunderten von Politikern aus der ganzen Bundesrepublik über seine Mahnaktion und über Kunst und Politik. Der Künstler wird Bundeskanzler Helmut Kohl vorgestellt!

1985

Kuczewski startet seine dritte Mahnaktion. Auf einer Farbreproduktion im Format 64 cm x 46 cm sind drei Werke aufgedruckt: "Apokalyptischer Finger", "Globale Abrüstung", "Weltpuppentheater". Darunter steht in acht Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Chinesisch, Arabisch und Lateinisch): "Rettet die Menschheit!"

Auflage: 6000 Stück! Handsigniert und datiert. Nahezu alle Reproduktionen werden an die mächtigsten Menschen in alle Welt verschickt!

Für seine drei großen Mahnaktionen - Manifest/Friedensappell - Aktion Hiroshima - Rettet die Menschheit - hat Kuczewski seine gesamten Mittel geopfert! - Man stelle sich vor: Trotz - bei all seiner Kreativität und allem Fleiß - vieler geschaffener Bilder, trotz Expositionen, Vorträgen und anderer Verpflichtungen versandte Hartmut Kuczewski in den achtziger Jahren ca. 10 000 "inhaltsreiche" Briefe und Versandröhren an die Kapitäne und Steuermänner unseres Raumschiffes Erde!

Ist dieser Mensch Hartmut Kuczewski - dieser Maler - dieser Künstler - dieser Mahner - dieses Genie - ein verrückter Heiliger oder ein Maler mit einem Heiligenschein? Ein "weltfremder" Weltverbesserer? Ein Don Quixote unseres ausgehenden Jahrtausends?

N E I N ! Diese faszinierende und unglaublich "kämpferisch" veranlagte Persönlichkeit Kuczewski besitzt in sich eine gigantische Fülle von Glauben, Begeisterung und Visionen! Eine geniale Kreativität und eine ausdauernde Schaffenskraft, einen fast schon furchterregenden Willen und oftmals Wut über die unendliche Dummheit der Menschen! Historische Sandkastenspiele sind leider nicht möglich, so daß man niemals in Erfahrung bringen wird, ob es ein großer Verlust oder eine glückliche Fügung war, daß dieser "energiegeladene Vulkan Kuczewski" keinerlei Ambitionen hatte, Politiker zu werden.

Für die Bildende Kunst jedenfalls ist er ein Segen - schon heute eine nicht mehr zu unterschätzende Bereicherung der zeitgenössischen Malerei des Zwanzigsten und des kommenden Einundzwanzigsten Jahrhunderts!

1986

Kuczewski hat als erster deutscher Maler eine große Einzelausstellung im Europäischen Parlament in Straßburg - während der Vollversammlung der zwölf EG-Nationen. - Dabei erwirbt u.a. Ihre Kaiserlich-Königliche Hoheit, Erzherzogin Prinzessin Constanza von Habsburg, das Werk "Kreuzigung im Mai".

Und wohlwollend bemerkte ein hoher französischer Politiker und Journalist: Das Übelste an euch Deutschen ist nicht eure nahe historische Vergangenheit, sondern ihr seid die einzige Nation dieser Erde, die ihre eigenen genialen Landsleute ständig und immerwährend und ewig gnadenlos niederknüppelt (egal ob aus Wissenschaft, Theologie, Kultur), während jedes andere Land dieser Erde stolz auf seine genialen und einzigartigen Landsleute ist!

1986

Weitere Einzelausstellungen im In- und Ausland.

Wanderausstellung von Plakaten in Polen.

1986

Der Mutter des Künstlers werden beide Beine amputiert! Ein Trauma für den Maler.

1987

Studienreisen durch Europa, Amerika und Kanada. Zweitwohnsitz: 7830 Country Lane, Chagrin Falls, Ohio 44022, USA.

1988 - 1989

Allein in den USA fünf Einzelausstellungen. Darunter in Ohio: University Gallery John Carroll University - City Club of Cleveland Gallery - Gallery Contemporary European Art Connection, Chagrin Falls.

Diese ersten Kuczewski-Expositionen in Nordamerika finden dank Frau Prof. Dr. Heidi I. Stull, die den Künstler 1986 in Deutschland entdeckte, mit aufsehenerregendem Erfolg statt.

Hartmut Kuczewskis amerikanische Premiere in der John Carroll University, Cleveland, erfolgt auf Einladung von Michael Lavelle, S.J., President of the John Carroll University - Prof. Dr. Roger A. Welchans, Department of Art History - Prof. Dr. Heidi I. Stull.

Allein in Nordamerika hat der Künstler von 1988 bis 2000 zwölf Einzelausstellungen und mehrere Teilnahmen an Gemeinschaftsausstellungen.

1988

Bei seinen ersten zwei Einzelausstellungen in den USA an der John Carroll University und im City Club of Cleveland verkünden Frau Prof. Dr. Heidi I. Stull und Herr Dr. Roger A. Welchans, Professor für Kunstgeschichte, der Kunstwelt und den Medien folgendes: Hartmut Kuczewski mischt einen besonderen lichten Gelbton, der bisher einzigartig sein dürfte! Die Profs. Stull und Welchans geben diesem Farbton einen eigenen Namen: Kuczewski-Yellow !

Die John Carroll University bringt einen Kuczewski-Katalog in einer Auflage von 5000 Exemplaren heraus: "The Paintings of Kuczewski".

Funkanstalten bringen in ihren Programmheften Werke des Künstlers auf den Titelseiten. Ein Jungfilmer "dreht" seine Magister-Arbeit über Kuczewski und dessen Schaffen.

Die Medien nennen den jungen Meister: "The Voice from Germany" (Die Stimme/Meinung aus Deutschland) und "The Star of Cleveland" (Der Stern/Star Clevelands).

1989

Im Juli und August reist der Maler mit seiner Familie durch Kanada und durch vierzehn Bundesstaaten der USA.

1989

Nach innerer Zwiesprache und auf Rat seiner Gönner lehnt Kuczewski es ab, einen Vertrag aus den USA zu unterzeichnen, der mindestens sechs Jahre sein gesamtes Schaffen und seine Person weltweit vermarktet hätte.

Teilnahme an der großen Ausstellung in Austin, Texas.

1990

Wie nahezu jedes Jahr in den achtziger Jahren mehrere Expositionen im In- und Ausland. Ebenso zahlreiche Kunstpreise und Ehrungen.

Japanischer Kunstsammler erwirbt erstmalig Kuczewskis.

Amerikanische Galerie erwirbt vierzig Werke.

1990

Der Name Hartmut Kuczewski wird in das Staatliche Künstlerverzeichnis der Staaten und Städte (of U.S. Museums, Galleries and University Galleries) eingetragen. In den USA kommt dieser Eintrag hoher künstlerischer Wertschätzung gleich.

1990

Reise durch die "Noch-DDR" und längere Besuche seiner Geburtsstadt Hettstedt, Sachsen-Anhalt.

1990

Ausland: Italienische, niederländische, belgische und schweizerische Kunsthändler erwerben zahlreiche Werke.

1991

Tod der Mutter! (Der Vater verstarb, als Hartmut vier Monate jung war!)

1991

Stuttgarter Galerie erwirbt vierundzwanzig Werke.

1991

Auf Einladung seiner Vaterstadt Hettstedt hat der Künstler eine große Ausstellung im dortigen Humboldt-Schloß des Mansfeld Museums. Bei der Eröffnung trägt die Gruppe "Jalousie" ein über den Maler komponiertes Lied vor. Und der Bürgermeister nennt ihn in einem Atemzug mit anderen Persönlichkeiten aus dem Raum Hettstedt: die Heilige Gertrud, Novalis (Friedrich von Hardenberg), Nietzsche und - Hartmut Kuczewski

Hartmut Kuczewski stiftet Hettstedt insgesamt zwölf gerahmte Unikate!

1991

Wiederum lehnt der Künstler bindende Vertragsangebote aus dem In- und Ausland ab. Obwohl er sofort aller finanziellen Probleme ledig wäre, will Kuczewski keine Totalvermarktung seiner Werke und seiner Person von "Künstler-Machern".

1991

Der Meister erfindet ein Verfahren, das es relativ leicht macht, alte Ölbilder auf Leinwand vor weiteren Rissen und Abbröckeln der Farbschicht zu bewahren. Alte Abhebungen und Risse werden dauerhaft gefestigt und der Verfall gestoppt.

1991

Der Maler beginnt sein größtes und umfangreichstes künstlerisches Vorhaben. Kuczewski arbeitet an seinen Zyklen:

Sodom und Gomorrha und "Erotische Fiktion".

Erotisch-mystische dreidimensionale Werke zeigen bewußte/unbewußte Wünsche und Träume: Visionen, Ekstasen, Abgründe, Perversitäten, Leidenschaften, Sehnsüchte, Einsamkeiten und Erfüllungen. Albträume, Tagträume, Erlebtes und Erwünschtes, Schüchternheit und Orgien, leere Liebe, kalte Einsamkeiten, Egoismus und Exzesse zeigt der große Kuczewski in seinem einzigartigen Malstil und seiner einmaligen Maltechnik. Ein sexuelles Spiegelbild, wie es bisher noch nie zuvor in der Bildenden Kunst geschaffen wurde!

Nur äußerst wenige Freunde und Gönner durften bisher seine neuen Meisterwerke sehen. Ein Münchener Freund und Sammler Kuczewskis erwarb die ersten fünf großformatigen Unikate dieser erotischen Periode.

1992

Abgesehen von Ausstellungen und kurzen Auslandsreisen arbeitet der Künstler von früh bis spät - mit fast schon besessener Lust - an den Formen und Farben seiner erotischen Periode.

1992

Erster Preis für Hartmut Kuczewski in den USA!

Auf einer großen Ausstellung in Cleveland (Chagrin Falls) zeigen 37 amerikanische Galerien die Werke ihrer Künstler. Thema der Exposition: "Elend und Hunger dieser Welt". Prof. Dr. Heidi I. Stull, Kuczewskis Galeristin in den USA, bringt dessen großformatiges Werk

T h e S t a r v e d C h i l d

("Verhungertes Kind"/Katalognummer 13) zu dieser Ausstellung.

Dieses Meisterwerk wird mit dem Ersten Preis ausgezeichnet!

("The Starved Child" gehört zur Kunstsammlung von Dr. Roger A. Welchans, Professsor of Art History, Director University Gallery)

1993

Prof. Dr. Heidi I. Stull, Kuczewskis Galeristin in den USA, vertritt nur noch Hartmut Kuczewski.

1993 - 1997

Einzelausstellungen im In- und Ausland - z.B. allein in Baden-Württemberg: Galerie am Johannisplatz in Schwäbisch Gmünd; Galerie Akzent in Kernen; Galerie im Rathaus, Königsbronn; Dresdner Bank in Esslingen; Konzerthaus Heidenheim; Burg Katzenstein bei Dischingen; BIZ Heidenheim; DEBEKA Heidenheim; diverse Atelier-Ausstellungen; etc.

Zahlreiche Ausstellungs-Angebote global.

1994

Ein Bauunternehmer und langjähriger Freund verspricht dem Künstler Haus, Atelier und Galerie am Bodensee zu bauen - gegen Vorleistung von 43 Originalwerken/Unikaten! Der "Freund" verkauft die Werke und geht mit seiner großen Firma kurze Zeit später in Konkurs! Hartmut Kuczewski geht leer aus und wird mit seiner Familie weit zurückgeworfen! Der Bodensee-Traum ist vorerst geplatzt.

1994

Wie schon zwei Jahre zuvor in Deutschland bietet der Präsident eines weltumspannenden Konzerns in South Carolina dem Künstler an, sein Art Director zu werden. Der Künstler lehnt dankend ab. Ebenso wie insgesamt vier Berufungen in den letzten Jahren als Dozent bzw. Professor für Bildende Kunst. - Originalton Kuczewski: "Kunst kann man weder lehren noch lernen!"

Hartmut Kuczewski braucht seine Lebenszeit zum Malen!

1995

Auch der Verleger eines neu gegründeten Magazins offeriert dem Maler die Stelle des Art Directors. Zumindest hofft er, den Namen Kuczewski im Impressum des Magazins anführen zu dürfen! Der Künstler winkt ab!

Der Burgherr auf Katzenstein auf dem Härzfeld will in den beiden großen Hallen ein Kuczewski-Museum eröffnen. Die Medien berichten mehrfach darüber. - Auch hier lehnt der Maler ab!

1995 - 1997

Kunstsammler erwerben ganze Zyklen des Meisters - z.B.:

Sammlung Dr. Hermann Bernard, Jakarta, Indonesien, 15 Werke.

Spieler der Deutschen Fußballnationalelf insgesamt 17 Werke.

Schweizer Bankdirektor 9 Werke.

Berliner Steuerberater 14 Werke.

Münchner Chefarzt 10 Werke.

Etc.

So konnte sich Hartmut Kuczewski Ende 1996 endlich von dem ihm zugefügten großen finanziellen Schaden erholen!

1996

Nach fünfjähriger, hauptsächlich seinen beiden größten Bilderzyklen "Sodom und Gomorrha" und "Erotische Fiktion" gewidmeten Schaffensperiode wendet sich der Maler nun wieder anderen Werk-Themen zu.

In einer nicht-öffentlichen Ausstellung in seinem Atelier zeigt der Künstler erstmalig einem größeren Kreis seiner Freunde, Gönner und Kunden diese erotischen Werke. Mehrfach berichten danach die Medien über die Kuczewski-Erotika! - In vieler Hinsicht ist deren Erfolg faszinierend - aber auch sehr aufschlußreich...

Die öffentliche Kunstwelt allerdings durfte seine erotisch-mystischen Arbeiten bisher immer noch nicht sehen. - Schade!

1996 Im Auftrag eines Konsortiums (Deutschland/Schweiz) bietet ein Frankfurter Wirtschaftsberater dem Maler vier Millionen Mark - sofort -, wenn er den vorbereiteten Vertrag unterschreibt!

Neben künstlerischen Einschränkungen (!) beinhaltet der Vertrag die "Total-Vermarktung" des Künstlers: so lebenslang 30 % Abgabe von allen verkauften Werken und darüber hinaus noch nach seinem Tode 90 Jahre lang 30 % an jeglichen Urheberrechten (an Bildern, Reproduktionen, Kunstdrucken, Büchern, Biographien und Autobiographie(n), Verfilmungen, Katalogen, Kalendern, Kunstkarten etc. etc.). Außerdem unbegrenzt (!) 0.75 % für den Wirtschaftsberater! - Ohne lange zu überlegen sagt Hartmut Kuczewski NEIN!

1996

Nachdem Kuczewski am 29. Oktober seine Familie ins Allgäu in die Ferien gefahren hat, fängt auf der Rückfahrt auf der A7, Höhe "Elchinger Kreuz", sein Bus aus der Motorhaube plötzlich zu brennen an. Auf die Notspur, von dort auf ein Rasenstück, den Schlüssel abziehen und aus dem Auto springen ist für den Künstler eins!

Unmittelbar danach steht der Bus in Flammen und brennt völlig aus!

Mit dem nicht kaskoversicherten Bus verbrennt ein hoher Bargeldbetrag im Handschuhfach, den der Maler bei einem Abstecher nach Neu-Ulm für die Auftragsarbeit eines Triptychon erhalten hat. Der nicht ersetzbare Gesamtschaden beläuft sich auf weit über 100 000 DM!

Trotzdem war Hartmut Kuczewski heilfroh, daß dieses Unglück nicht auf der Hinfahrt mit seiner Familie geschah und er selbst auch keinen körperlichen Schaden nahm!

Die Medien blähen dieses Malheur zur Riesenstory auf!

1997

Geschäftliche Einladungen an den Künstler nach Indonesien, Kanada, USA, Italien, Frankreich, Belgien und der Schweiz.

1997 Ab November neuer Hauptwohnsitz in Gailingen am Hochrhein, Kreis Konstanz. In diesem seinem "Basislager", wie er es nennt, seit 1998 neben seinem Atelier auch eigene Galerie.

1998 - 1999

Lokale und regionale Zeitungen ebenso wie Illustrierte, Magazine und Zeitschriften mit nationaler sowie internationaler Verbreitung (darunter HÖR ZU, PENTHOUSE, EUROPA 2000) berichten laufend über den Künstler. Auch in Österreich und der Schweiz liest man jetzt verstärkt über ihn, ebenso wieder in seiner Wahlheimat USA (PLAIN DEALER). Seit seinem Umzug nach Gailingen registriert Hartmut Kuczewski zudem vermehrte Autogrammwünsche.

1999

Am 31.1. wird Hartmut Kuczewski 50 Jahre alt. - Nur wenige Wochen später (mit Poststempel 11.3.99) erhält er von der Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main als zentraler Archivbibliothek der Bundesrepublik Deutschland einen Brief mit der Aufforderung, künftig gemäß dem Gesetz über die Deutsche Bibliothek, dem Einigungsvertragsgesetz und der Pflichtstückverordnung "innerhalb einer Woche unaufgefordert, kostenlos, porto- und zustellungsfrei" je zwei Exemplare seiner Neuerscheinungen und veränderten Neuauflagen an die Deutsche Bibliothek abzuliefern

1. Mai 1999

 

Eine ganze Farbseite in HÖRZU, grösstes Magazin in Europa, mit 7 Millionen Lesern:

Ausschnitt: “Hartmut Kuczewski ist ein genialer Avantgardist, dessen Gefühl für Farben, Formen und Stimmungen phänomenal ist, ein Maler, Mahner, Mystiker, Zeitreisender in der bildenden Kunst!“

    • (Abbildung:
    • DER PLANET DER MENSCHHEIT – DIE VERGANGENHEIT DER ZUKUNFT 1996).

Auftragsarbeit Sammlung Ackermann.

 

 

2003

Seit 6 Jahren lebt Hartmut Kuczewski in Gailingen am Hochrhein als Eremit im Hohberger. Ständige spirituelle Auseinandersetzungen, Meditationen mystische Begebenheiten und Erlebnisse. Viele Prophezeiungen. In diesem Eremiten – Dasein schuf der Künstler u.a. seinen Zyklus:

DAS HEILIGE JAHR 2000

In diesem, 17 grossformatige Werke umfassenden Zyklus, befindet sich das Werk:

DAS KREUZ HINTERN DEN MAUERN

18 Monate vor dem Terror – Anschlag des 11. September 2001 gemalt, zeigt dieses Werk, tieftraurig mit betenden Händen, den Zusammensturz der beiden Türme, sowie der ca. 50 Gebäuden daneben. Der Zyklus: DAS HEILIGE JAHR 2000 wurde vier Monate in der katholischen Kirche in Gailingen am Hochrhein ausgestellt. Vom 1. Dezember 2001 bis zum 10. April 2002

 

2003

 

Dipl.- Psychologin Hiltrud Looßmann Hypnosetherapeutin, Radolfzell: “Hartmut Kuczewski, der solche genialen Werke erschafft, hat DA OBEN unendlichen Kredit!“

 

2003

 

Gailingen die – DIE PERLE AM HOCHRHEIN- Gailinger Amtsblatt, 14.10.2003, Bürgermeister Heinz Brennenstuhl:

“Wir dürfen uns glücklich schätzen, einen so begnadeten und international bekannten Künstler wie Hartmut Kuczewski “intra muros“, also mitten unter uns haben zu dürfen!“

“Kuczewskis Werke sind unbeschreiblich ausdrucksstark und aussagekräftig!“

„Hartmut Kuczewski ist unser weltweit bekanntes, künstlerisches Aushängeschild!“

 

2003

 

Die Schriftstellerin Grete Ruile, Schweiz:

“Die Auseinandersetzung mit den Menschen – ob gut oder böse - wird Kuczewski sicher nie loslassen.

Er verschenkt seine Gedanken in den Formen, der Strahlenkraft der Farben, Licht und Schatten, Höhen und Tiefen, und gibt seinen Werken so viel mehr mit, wie es nur ein begnadeter Künstler kann.

Ich beneide Hartmut Kuczewski um dieses Können!“

Auch inzwischen unzählige Berichte der Medien des In- und Auslands sind ein beeindruckendes Zeugnis seines Schaffens und seiner Werke. Das Privatarchiv des Künstlers über sein Wirken - Fotos, Zeitungsartikel, Manuskripte, Gedichte, Essays, Ideen und Erfindungen, Aktionen, Schriftverkehr mit namhaften Persönlichkeiten etc. etc. - umfasst Zehntausende von Seiten.

 

2005

Hartmut Kuczewski verlässt Gailingen und lässt sich in Riedholz im Allgäu nieder.