(Eine "vorsichtige" und "tiefgestapelte" mystische Biographie über den Künstler. Hartmut Kuczewski erklärte mir, daß er viele Erlebnisse und Begebenheiten noch verschweigen wolle und - müsse: Denn die Zeit sei noch nicht reif genug!)

 

1948 Hellrotes und orangefarbenes Licht. Einssein und Schwerelosigkeit. Geborgenheit, Geräusche und Ängste. Gesang hören und Freude. Vertreibung und Ausstoßung aus allem in bitterste Kälte!

 

1949 Am 31. Januar gegen 7 30 Uhr Geburt in Hettstedt - dem geographischen Mittelpunkt des ehemaligen Deutschen Reiches!

 

Wassermann - Hoherpriester - Büffel - Pferd.

 

Die ersten Lebenswochen nach der Geburt: Hartmut ist eine junge Schlange, die mit einer unendlich liebevollen Riesenschlange (seiner Mutter) voller Harmonie und Frieden in einer kräftig nach Erde riechenden sumpfigen "Masse" lebt!

 

Im Frühjahr 1949 Taufe in der katholischen Kirche zu Hettstedt. In seiner Kindheit und Jugend empfindet Hartmut tiefste Liebe zu Jesus Christus und dessen Mutter Maria!

 

Im Vertrauen auf seinen unzerstörbaren Glauben an - ja, sein Wissen um - den Allmächtigen Ewigen Gott, den größten Künstler aller Zeiten und Ewigkeiten, durchwanderte Hartmut Kuczewski die "Elends-Täler" seines bisherigen Lebens.

 

Kuczewski: "Man muß geradezu verrückt sein - nicht an Gott zu glauben!"

 

1954 - 1955 Hartmut überlebt drei schwere Unfälle in Hettstedt, Eismannsdorf (bei Halle) und Berlin.

1956 Im Flüchtlingslager in Neuburg an der Donau hat Hartmut eine innige Freundschaft mit einer riesigen Buche.

 

1957 Im Flüchtlingslager in Ulm an der Donau überlebt der Achtjährige nach mehrstündiger Bewußtlosigkeit und hohem Blutverlust eine schwere Kopfverletzung durch einen Felsbrocken.

 

Monate später: Hartmut ist mit vielen Kindern auf dem "Heimweg" von der Lagerschule. Ein Rabe umkreist mehrmals die Schüler und fliegt auf Hartmuts linke Schulter.

 

Nach anfänglichem Erschrecken und gelindem Schmerz durch das Festkrallen des Tieres findet Hartmut Gefallen an dieser unbegreiflichen Begegnung. Der Rabe begleitet den Jungen bis in den Kellerraum, in dem die vierköpfige Familie wohnt. Etwas später muß Hartmut den Raum verlassen, und der Rabe fliegt davon.

 

Einige Wochen lang holt der Rabe Hartmut von der Schule ab, wobei er sich jeweils auf der Schulter des Jungen niederläßt. Täglich spricht und spielt Hartmut stundenlang im Freien mit ihm.

 

Eines Tages aber kommt der "Bote aus dem Tierreich" nicht mehr, und das von vielen Menschen bestaunte Phänomen ist vorbei!

 

Schon als Kind hat Hartmut eine besondere Sensibilität gegenüber der Natur: gegenüber Tieren und Pflanzen, gegenüber Gewässern, Regen, der Erde und den Steinen. Ein Urvertrauen: Liebe, Freude, Verstehen und Begeisterung!

 

Der junge Hartmut Kuczewski besitzt schon die Gabe des geistigen Vorerlebens von Situationen, die erst viele Jahre später Realität werden.

 

1958 Die Familie lebt im Flüchtlingslager in Heidenheim an der Brenz. Hartmut ist amtlich "unterernährt".

 

In der für den Jungen weit entfernten Schule wird Hartmut von seinem Klassenlehrer mehrmals wöchentlich mit dem Stock durchgeprügelt. Allermeistens unschuldig! Bei den Mißhandlungen nennt der "Pädagoge" den Neunjährigen "Flüchtlingsschwein" und "Zigeuner".

 

Etwa zur selben Zeit wollte der Pfarrer den Kindern die Herrlichkeiten des Himmels schmackhaft machen. Mit beredten Worten beschrieb er ihnen, daß sie im Himmel immer Fußball spielen würden! Hartmut war äußerst bestürzt, nein schockiert, denn er konnte Fußball spielen nicht ausstehen! Er spielte viel lieber Indianer, Ritter, Räuber usw. Der Himmel war für den Jungen eine einzige Enttäuschung und verlor jeden Reiz. Denn er glaubte fast jedes Wort dieses Pfarrers!

 

Im Flüchtlingslager wartet Hartmut sehnsuchtsvoll auf das endliche Kommen seines Vaters, den er noch niemals gesehen hat. Das Kind weiß nicht, daß sein Vater schon vor Jahren gestorben ist.

 

Auf dem unweit vom Lager gelegenen Schloß Hellenstein und in den umliegenden Wäldern flüchtet sich Hartmut in eine Traumwelt.

 

In einem der ehemaligen Schützengräben nahe den Baracken des Lagers erlebt der Junge seine erste große Vision, die ihn persönlich und die Menschheit stark betrifft!

 

Große Gefahr - Gefahr im Verzug - "Periculum in Mora" - wie Buch und Bilderzyklus gleichen Namens, die Hartmut Kuczewski viele Jahre später schaffen wird.

 

1960 Erster fester Wohnsitz in Heidenheim-Schnaitheim nach einer sechsjährigen Odyssee durch elf Flüchtlingslager.

 

Der Elfjährige hat eine Begegnung "der unbekannten Art" - wach und allein! Oder schläft der Junge und wird geweckt? Am 2. Januar 1978 schrieb Hartmut Kuczewski diese Begegnung in seinen Aufzeichnungen nieder:

 

Heidenheim-Schnaitheim im Jahre 1960 im idyllischen Enggaßtal. Mein Zimmer im ersten Stock, zwei Fenster nach Westen - offen - kein Vollmond - ich schlief.

 

Unsichtbares, unbeschreiblich Friedvolles - in reinster Klarheit und Ausstrahlung - erfüllte den kleinen Raum. Ich spürte in mir und um mich einen leichten Druck - und doch wohltuende Sanftheit.

 

Ich war wach - hellwach! Ich stand auf und starrte auf die offenen Fenster. Noch heute schwöre ich darauf, daß ich wirklich wach war und nicht träumte. Angst wollte in mir aufkommen, erlosch aber und machte einer nie gekannten Leichtigkeit Platz. Ich hatte das Gefühl, mich der Erdanziehungskraft zu entledigen. Leicht störend und trotzdem angenehm empfand ich einen leisen Ton. "Etwas" nahm mit mir Kontakt auf!

 

Mein Gehirn sog sich mit vorsichtigen, zärtlichen und angenehmen, überaus klaren "Lichtinformationen" (ich kann es nicht anders beschreiben) voll.

 

Ich erhielt in äußerster Sanftheit die telepathische Frage: "Willst du mitkommen?" In mir war grenzenloses Vertrauen, und ich dachte oder sagte "Ja".

 

Die mich durchdringende und umhüllende Sanftheit steigerte sich. Mein Ego löste sich aus meinem Körper - oder war es mit meinem Körper? Jedenfallls glaubte ich, nicht mehr in dem Zimmer - ja nicht mehr auf der Erde - zu sein. Nein, ich glaubte es nicht nur - sondern ich wußte es.

 

Im gleichen Augenblick fühlte und erfaßte ich eine andere Welt. Unbeschreibliche Harmonie, Frieden und immer wieder diese unsagbare Sanftheit erfüllten mich.

 

Ich spürte, daß man mich hier erwartet hatte. Unvorstellbare Freundschaft, Schönheit und Liebe wurden mir zuteil.

 

Viele unaufdringliche "Informationen" durchströmten mich sanft. Ich erinnere mich noch genau daran, wie mir mitgeteilt wurde: "Hier ist keineswegs der Himmel, die Seligkeit oder eine andere Dimension - sondern ein anderer Planet."

 

Diese sanfte Kraft, diese zarte Ausgewogenheit, dieses harmonische Verständnis, diese absolute Ehrlichkeit, Reinheit und Klarheit, diese so wohltuende Liebe - dieses wunderbare und freie Atmen - unbeschreiblich!

 

Hier möchte und will ich bleiben!

 

Und doch befiel mich Traurigkeit und grenzenloses Heimweh.

Ich dachte an meine liebe Mutter, an meinen Bruder und meine Schwester, an meine Freunde und Spielkameraden. Ich hatte plötzlich schmerzhafte Sehnsucht nach diesen mir so nahestehenden und doch so kosmisch fernen Menschen.

 

Ich sehnte mich nach meinem geliebten Tal, nach den beiden waldbewachsenen Bergen, nach den Indianerspielen und so vielem mehr. Sehnsucht und Wehmut ergriffen mich; ich wollte wieder zurück auf die Erde.

 

Ich sagte mir, daß ich doch nur träume und in meinem Bett liege und zwang mich zu erwachen.

 

Aber ich war wach und lag nicht in meinem Bett.

 

Absolute Klarheit durchdrang mich: Ich bin nicht auf der Erde, und das ist die Realität. Es war Wissen: Ich befand mich auf einem anderen Planeten - auf einem anderen Stern - in einer völlig anderen Welt!

 

Tiefes Verständnis, Liebe und Wohlwollen drang von diesen sanften "Wesen" in mich. Ich fühlte die überirdische Güte, die "diese" - ich kann sie nicht beschreiben - mir entgegenbrachten.

 

Sie nahmen Abschied von mir, und ich erhielt ein nicht sichtbares Geschenk.

 

Mir wurde mitgeteilt, wie der Name des Planeten in der menschlichen Sprache laute: Es war ein kurzer Name, und ich kann mich heute leider nicht mehr erinnern, meine aber es waren fünf oder sechs Buchstaben. Ich bin mir sicher, daß ein O darin enthalten ist, und glaube, das ist der Anfangsbuchstabe. Dann ist da noch ein X oder K oder beides.

 

Wieder fühlte ich diese sich steigernde Sanftheit - ich stand in meinem Zimmer - ich war auf der Erde!

 

Hatte ich doch nur geträumt, oder war meine Phantasie mit mir durchgegangen? Damals wie heute wußte ich, daß ich nicht geträumt hatte. Geschah diese Begegnung also wirklich, und was war das für ein unsichtbares Geschenk, das ich erhalten hatte? Mein Verstand, meine Logik und meine sogenannte menschliche Vernunft sträuben sich - trotz Gewißheit -, an die erlebte Begegnung zu glauben.

 

Wir wissen, daß wir nichts wissen; denn alles untersteht den kosmischen Gesetzen.

 

Phantasie ist mehr als Wissen, so Albert Einstein.

 

1961 Am 15. Juli wird in Kempten Claudia Schneider aus Maierhöfen-Riedholz im Allgäu geboren. Der Bruder ihres Großvaters ist der im Allgäu und weit darüber hinaus berühmte Wunderheiler "Ochsenreiter". Unerklärlicherweise weiß Claudia schon als Kind, daß ihr zukünftiger Ehemann ein Kunstmaler mit dem Vornamen Hartmut sein wird!

 

Viele Jahre später lernt sie in Bad-Urach Hartmut Kuczewski kennen, und beide heiraten noch im selben Jahr (vgl. Biographie).

 

1971 Kuczewski hat die Vision eines blutigen Überfalls - eines Massakers - an israelischen Sportlern anläßlich der Olympischen Spiele in München 1972. Der Maler schreibt dem Münchener Polizeipräsidenten Dr. Schreiber seine Befürchtungen. - Er erhält keine Antwort. Wahrscheinlich hält man ihn für einen Spinner.

 

1972 Hartmut Kuczewski überlebt zwei schwere Autounfälle mit nur leichten Blessuren.

 

Der Maler stellt fest, daß in seiner unmittelbaren Umgebung Pflanzen abnormal groß wachsen und gedeihen.

Kuczewskis stille Verbindung zur Natur entrückt ihn zeitweise unserer technisierten Menschenwelt. Im Nebel und im Regen spürt der Maler, draußen in der Heidelandschaft und dem Wald, Gottes Segen und Fingerzeig auf das Leben!

 

Gegen Ende der siebziger Jahre leidet der Künstler unter dem immer mehr zunehmenden Neid, der Mißgunst, mancher seiner Mitbürger in Heidenheim, die ihm seine noch am Anfang stehenden künstlerischen Erfolge nicht gönnen. Er kann diese Menschen nicht begreifen.

 

1979 Geistige Diskussionen, meditativ, in seinem Haus (das ihm ein Jahr später die Bank wegnehmen wird) mit einem lange verstorbenen weltbekannten Dichter. Bei diesen Offenbarungen trägt das Ulmer Münster überdimensional räumlich zu den "Geschehnissen" bei. Der junge Künstler erfährt spiegelbildhaft die gegenwärtige Häme und billige Gemeinheit hinter seinem Rücken, aber auch Trost und sichere Hinweisung auf seine künftige Stärke, Schaffenskraft, Überlegenheit und Genialität!

 

1980 In der Nacht, wenige Stunden bevor die Bank Hartmut Kuczewski sein Haus wegnimmt - die Heimstatt seiner drei kleinen Kinder, sein Atelier, seinen Garten, seine siebenjährige Heimat -, widerfährt dem Maler eine kurze furchtbare Begegnung mit einem blauschwarzen, metallig wirkenden, stummen und eisige Kälte verbreitenden, großen  und schweren Dämon! Er steht schweigend, gigantisch, insektenhaft neben Kuczewskis rechter Seite im Raum.

 

Nie gekannte Angst befällt den ohnehin schon lang gepeinigten Menschen. Kuczewski hat eine einzige Eingebung, die er sofort ausführt: "Im Namen des allmächtigen Gottes und aller seiner heiligen Engel befehle ich dir, sofort zu verschwinden, und das für alle Zeiten!"

 

Augenblicklich ist der Dämon verschwunden und mit ihm die eisige Kälte im Zimmer!

 

1980 Anfang Winter bezieht Hartmut Kuczewski mit seinen drei Kindern zwei geräumige Etagen mit drei Atelierräumen hinter dem Haus. Das Leben ist wieder glücklich und seine Arbeit sehr kreativ.

Kurze Zeit später lernt der Künstler in Ulm eine Frau kennen, die ihm in jeder Beziehung wieder Lebensfreude angedeihen läßt und seinen beruflichen Werdegang finanziell fördert.

 

Wenige Wochen nach dem Kennenlernen bezieht der Maler mit seinen Kindern - auf Wunsch seiner Freundin - als Zweitwohnsitz ihr großes Haus in Burlafingen im Kreis Neu-Ulm.

 

Der Künstler liebt "seine Gisela", wird aber von ihrer vom materiellen Reichtum geprägten Extravaganz und im besonderen von ihrer ständigen Eifersucht geplagt. Trotzdem ist das Leben mit ihr schön, und die Verbindung hält zwei Jahre.

 

Sie besitzt einen riesigen See nahe bei Burlafingen, in dem Hartmut Kuczewski von Frühjahr bis Herbst sehr oft schwimmt. Der Maler hat zu diesem See eine starke Bindung und liebt dieses große Gewässer.

 

1981 An einem Spätsommertag schwimmt Kuczewski durch "seinen" kühlen und türkisfarbenen See. Während des Schwimmens überkommt ihn eine deutliche Vision:

 

Mit einem blauen Kleinbus fährt er durch den Grenzübergang Hirschberg bei Hof - auf der Transitstrecke Richtung Berlin.

 

Der Maler fährt einfach - ohne anzuhalten (!) - durch den Grenzübergang; denn kein einziger DDR-Wachposten ist zu sehen, und keinerlei Kontrolle findet statt. Hartmut Kuczewski widerfährt die Eingebung: In einigen - wenigen (!) - Jahren wird Deutschland nicht mehr geteilt sein!

 

Der Künstler schwimmt ans Ufer zurück und erzählt seiner dort auf ihn wartenden Freundin von seiner Vision. Sie glaubt seiner "Prophezeiung" mit den Worten: "Du bist sowieso nicht von diesem Planeten!"

 

Neun Jahre später, im Sommer 1990, fährt Hartmut Kuczewski mit seinem neuen blauen Kleinbus unkontrolliert durch den Grenzübergang Hirschberg. Monate später, am 3. Oktober 1990, ist Deutschland wiedervereinigt!

 

1981 Dem Künstler wird "eingegeben", einen Friedensappell zu verfassen. Er hat aber weder Zeit noch Lust und wehrt sich täglich - monatelang - gegen diese ständige und ihn belastende Eingebung. Endlich erkennt er, daß er dieses Manifest erarbeiten muß.

 

Sachlich und realistisch verfaßt Kuczewski ein zweiseitiges Manifest über die atomaren Gefahren und katastrophalen Umweltschäden, die der Menschheit drohen.

 

Ca. 4800 Exemplare versendet der Mahner von 1981 bis 1985 (vgl. Biographie).

 

"Die meisten Menschen auf unserer Erde leben in großer Sorge und noch größerer Angst vor der Zukunft. So auch ich, obwohl ich im Grunde ein unpolitischer Mensch bin, der keiner Partei und nicht einmal einem Verein angehört.

Seit Jahren beobachte ich mit ständig zunehmender Bestürzung die enorm bedrohliche Entwicklung, in die die Menschheit weltweit hineinsteuert.

Gedrängt von diesen tiefen Ängsten und dem Wissen um die Zukunftstragik, schreibe ich Ihnen und gleichzeitig allen mächtigen Personen und Vereinigungen unserer Welt diesen Brief.

Wenn Sie dieses Schreiben in Ihren Händen halten, haben 1000 der maßgeblichen Menschen unserer Erde, ebenfalls den gleichlautenden Brief erhalten.

Ich bin der absolut festen überzeugung, daß mit mir zusammen in diesem Schreiben der Großteil der Menschheit an Sie, die Steuermänner der Nationen, appelliert.

Wir alle wissen, daß ein Atomkrieg - und sei es auch nur ein sogenannter begrenzter - das unwiderrufliche Ende der Menschheit wäre. Alle höheren Lebewesen würden auf schrecklichste Art ausradiert und die für wenige Monate überlebenden würden in ihrer Qual und ihrem Horror die Toten beneiden.

Wir Menschen ersuchen und bitten all jene Politiker und Militärs, die einen begrenzten Atomkrieg theoretisch für möglich halten und taktisch vielleicht sogar erwägen, solche Theorien unbedingt und für alle Zeiten zu verbannen und zu verdammen. Denn auch ein begrenzter Atomkrieg, zum Beispiel in Europa, hätte unabänderliches und grausames globales Sterben zur Folge. Ganz abgesehen von den radioaktiven Strahlen, die sich rund um die Erde ausbreiten würden, sorgten schon die Hunderte von Millionen Atomleichen für Seuchen und andere Krankheiten, die sich durch Wind und Wetter über die gesamte Erde verbreiten würden.

Nicht nur rechnerisch, sondern real lauert in den Depots und Todesschächten der Militärs für jeden einzelnen Menschen dieser Erde ein Äquivalent von mehreren Tonnen Sprengstoff auf seinen schrecklichen Einsatz. Doch dieses gigantische Vernichtungspotential ist manchem verantwortlichen Politiker immer noch zuwenig, und es wird mit höllischem Eifer weitergerüstet.

Mir und den meisten Menschen unserer Welt sind diese gewaltigen Rüstungsanstrengungen nicht nur äußerst unheimlich, sondern dieses katastrophale Treiben erscheint uns - den Völkern und somit den Vätern, Müttern und sogar schon den Kindern - als absolut unlogisch und grenzenloser Wahnsinn!

Große Teile der Weltbevölkerung leben in bitterster Armut, in Krankheit und Hoffnungslosigkeit. Würde der Rüstungswettlauf endlich aufhören, so könnte man mit den riesigen frei werdenden Geldmitteln nicht nur in den eigenen Ländern gewaltige humane, wirtschaftliche und soziale Projekte in Angriff nehmen, sondern die reichen Nationen könnten den leidenden Völkern dieser Welt in großem Rahmen helfen und somit andere Zukunftsprobleme der Menschheit von vornherein beseitigen.

Die Völker und vor allem die Supermächte müssen endlich ihre ungeheuren Rüstungsanstrengungen beenden. Die ständig gegebene Kriegsgefahr und somit die allgegenwärtige Angst und Unsicherheit aller Nationen wächst ins Unermeßliche durch die nicht enden wollende Rüstung.

Wenn nicht bald die großen und mächtigen Kapitäne unseres Raumschiffs Erde einen humanen und vernünftigen Kurs einschlagen, nähert sich die gesamte Menschheit unaufhaltsam der Apokalypse.

Im Namen aller Menschen appelliere ich an Sie, die Regierenden unserer Welt: Verständigen Sie sich - ohne gegenseitiges Mißtrauen - in Offenheit und gutem, friedlichem Willen untereinander! Machen Sie Frieden! Helfen Sie sich gegenseitig sinnvoll! Machen Sie endgültig Schluß mit der alle Menschen belastenden Weltuntergangsstimmung!

Wenn die Menschheit von dem Trauma Kriegsgefahr befreit ist, können sich die Völker und ihre Regierenden mit aller Kraft voll und ganz einer anderen, ebenso gewaltigen Bedrohung annehmen - nämlich der immer mehr von uns Menschen zerstörten Umwelt.

Wenn wir weiterhin unsere Atmosphäre, unsere Luft, unsere Gewässer, unsere Wälder und unseren Böden mit Schwefeldioxyd, Quecksilber, Dünnsäure, Nitraten, Kalisalzen, Stickstoffoxyd, Chlor, Treibgasen, Giftmüll usw. verseuchen, gehen wir unweigerlich und mit Riesenschritten der Vernichtung entgegen.

Sie, die Regierenden und Verantwortlichen der Nationen unserer Erde, müssen unbedingt und schnellstens allergrößte Sorge tragen, daß Schluß gemacht wird mit der selbstmörderischen Umweltzerstörung unseres kleinen Planeten!

Wir haben nur noch sehr wenig Zeit, unseren Lebensraum zu retten. Es kann und darf einfach nicht sein, daß das höchste und intelligenteste Lebewesen dieser Erde - der Mensch - wider jegliche Vernunft und Logik, wider sein immenses Wissen und seine Erfahrung, wider seine Gesundheit und Selbsterhaltung blind und stur in seine selbst vorprogrammierte Vernichtung rennt.

Ohne Theatralik bin ich überzeugt, daß der Wortlaut dieses Schreibens aus den sorgenvollen Herzen der gesamten Menschheit fließt.

Und im Namen der verängstigten Menschheit appelliere ich an Sie und bitte Sie: Setzen Sie Ihre ganze Kraft für weltweiten Frieden ein! Stoppen Sie die gigantische Rüstung! Sorgen Sie unaufhörlich für eine gesunde Umwelt! Unterstützen Sie mit allen Mitteln die laufenden Abrüstungsverhandlungen!

Zeigen Sie der Menschheit erfreuliche Zukunftsperspektiven auf, damit sie, befreit von ihrer gegenwärtigen Angst und großen Sorgenlast um die Zukunft, endlich dauerhaft in Frieden, Harmonie und Optimismus leben darf!

In größter Hochachtung danke ich Ihnen."

 

1983 Der Künstler malt seinen zehn großformatige Werke umfassenden Zyklus "Periculum in Mora". Diese Bilder zeigen grausam und kalt die atomare Bedrohung.

 

In einem dieser Werke mit dem Titel "Feindbild" malt Kuczewski zwei Panzer, die ihre Abschußrohre drohend auf ein Mädchengesicht in der Mitte des Bildes richten.

 

Drei Jahre nach Entstehung dieses Werkes wird Kuczewskis Tochter Patricia Isabell geboren.

 

Als das Kind fünf Jahre ist - also acht Jahre nach Entstehung des Werkes "Feindbild" - ist das Mädchengesicht auf dem Bild ein absolutes und genaues Porträt von Patricia Isabell. Man beachte: Kuczewski war seinerzeit ja nicht einmal ihre Mutter bekannt, so daß verfremdete Ähnlichkeit ausscheidet!

 

(Manchmal macht mir dieses Phänomen Kuczewski fast schon angst!)

 

1984 Der Maler sträubt sich nicht mehr, seine telepathischen Fähigkeiten anzuerkennen. Oftmals macht er sich einen kleinen Spaß daraus, wenn das Telefon läutet, die anrufende Person sofort beim Namen zu nennen. Zahlreiche Anrufer können ihre Verblüffung bezeugen.

 

Kuczewski nimmt telepathisch Kontakt mit Freunden und Bekannten auf, die sich über sein "Eindringen" in ihr Gehirn wundern und doch selber einen "Empfänger" haben.

 

Bei einer interessanten und in mehrerer Hinsicht aufschlußreichen Begegnung in Berlin im Internationalen Congress Centrum erfährt der Maler, daß er nicht hypnotisierbar und trotzdem ein außergewöhnlich empfindsames Medium ist.

 

Seine tiefe Sensibilität nimmt die zartesten "Schwingungen" und "Ausstrahlungen" auf. Diese eminente Empfindsamkeit ahnt und fühlt der Künstler seit seiner Kindheit. Zu seiner Willensstärke und "Kämpfernatur" einerseits und seiner Großherzigkeit und Menschenliebe auf der anderen Seite akzeptiert Hartmut Kuczewski jetzt seine innerlichen "Sensoren".

 

Nachdem der Maler sich nicht mehr gegen seine hohe Sensibilität zu sperren versucht, entfaltet er "Einblicke" und "Durchsichten", die außerhalb jeglicher menschlichen Normalität stehen!

 

Kuczewski - "Der Einsame" - sieht seine Mitmenschen nicht, wie sie äußerlich aussehen - ihre getünchten Fassaden und ihre zur Schau getragene Mimik -, nein: Kuczewski schaut jetzt hinter die menschlichen Kulissen und nimmt bei manchen seiner Zeitgenossen das "faule und zerfressene Gebälk" wahr, das ihre glänzenden Fassaden stützt.

 

Tröstlicherweise "erkennt" der Künstler aber auch Menschen, die erfüllt sind von Güte, echter Freundlichkeit und selbstloser Menschenliebe.

 

Doch welches Paradoxon: Der unerschütterliche Glauben an die Menschen läßt Hartmut Kuczewski - sich entgegen seiner "Durchsicht" der negativen Ausstrahlung seines Gegenübers verschließend - immer wieder aufs neue falsche und damit einseitige "Freundschaften " eingehen.

 

Vielleicht ist seine "Naivität" ein weiterer Beweis seiner großen Menschenliebe?

Seit diesem Jahr weiß der Maler, er kann durch Auflegen seiner rechten Hand auf die Stirn und den Hinterkopf Menschen von Kopfschmerzen und Migräneanfällen für einige Zeit befreien oder ihnen zumindest Linderung verschaffen. Freundinnen des Künstlers und andere haben seine Naturgabe wohltuend erfahren.

 

1986 Auf der Autobahn zwischen Ulm und Memmingen platzt der rechte Vorderreifen des Wagens von Kuczewski - bei ca. 160 Stundenkilometern. Der Maler entsteigt unversehrt seinem Fahrzeug.

 

1987 Erst seit diesem Jahr nimmt Hartmut Kuczewski bewußt seine Gabe an, die "Gutartigkeit" oder "Bösartigkeit" von Häusern und Gegenden aufzuspüren und zu fühlen!

 

Seine diagnostischen Aussagen und Erfahrungen der vergangenen Jahre sind so faszinierend wie beängstigend.

 

Um die "Seele" von Gegenden und Bauwerken, wo einst Menschen lebten, "sprechen zu hören" benötigt das Universalgenie Hartmut Kuczewski nur Stille und keinerlei Hilfsmittel. Der Widerhall der Vergangenheit und dessen Einfluß auf die Gegenwart wird sensitiv von ihm aufgenommen.

 

1989 Der Künstler reist mit seiner großen Lehrerin und Galeristin, der Philosophin Frau Prof. Dr. Heidi I. Stull, wieder durch die U.S. Bundesstaaten Ohio, Pennsylvania, New York und nach Kanada. Während der Fahrt philosophieren beide über die Mystik der Zeit.

 

Wochen später - zurück in Heidenheim - malt er sein "kleines" großes Meisterwerk "Der Drache der Zeit".

 

1991 Bevor in Kuwait die Erdölfelder brennen und der Himmel dort nur noch schwarz ist, nimmt dies der Künstler mit dem rußig schwarzen Hintergrund eines neuen großformatigen Meisterwerks prophetisch vorweg: "Der Dämon mit dem Heiligenschein - der Heilige Krieg".

 

Weitere Kuczewskis zum "Golfkrieg" sind 1991: "Koalition" und "Die Unfreiheit".

Hartmut Kuczewski ist eben skrupellos in seiner Kunst!

 

1992 Anläßlich seiner neunzig Unikate umfassenden Ausstellung im Hause einer befreundeten Baufirma in Heidenheim an der Brenz spricht der Künstler in seiner Vernissage-Rede am 17. Juli erstmalig öffentlich über seine "Zeitreisen". Hier der betreffende Ausschnitt seines Vortrages:

 

Am Schluß meiner Rede darf ich Ihnen einen kleinen Blick in meine Künstlerseele gestatten, der mit Sicherheit - in unserer materialistischen, übertechnisierten, nüchternen, aufgeklärten und phantasielosen Welt - Verständnislosigkeit bei Ihnen hervorruft.

 

Mystik in der Kunst!

 

Wieder einmal flog ich von New York nach Frankfurt. Kurz nach dem Start lernte ich im Fluzeug einen Inder kennen, der sich nach langen Gesprächen als einer der interessantesten Menschen zeigte, denen ich in meinem bisherigen Leben je begegnet bin. Um es vorweg zu nehmen: Unser Gedankenaustausch war dermaßen fesselnd, daß der achtstündige Flug "im Nu verging".

 

Der Mann hatte eine unaufdringliche sehr feine Art an sich, eine seltene positive Ausstrahlung, eine geistvolle Sprache, und ihn umgab eine klare Aura.

 

Ich war ihm nicht unangenehm. Wir sprachen über die Mystik in der Kunst, und ich erzählte ihm von meinen "Zeitreisen":

 

Ein Wachtraum am hellichten Tage in lautloser Stille - ein Produkt meiner Phantasie - oder Wirklichkeit?

 

Mein Astralleib, meine Seele - oder beides - eilte mit vorstellbarer - weil erfahrener - Ultralichtgeschwindigkeit durch einen etwa zwölf Meter breiten und sieben Meter hohen und ewig endlosen langen Tunnel durch die Galaxien.

 

Unbedrohend schwarz und doch transparent waren die Wände und die Decke des Tunnels.

 

An beiden Wänden befanden sich in verschiedenen Formaten von mir gemalte Werke. Trotz der Mehr-als-Überlichtgeschwindigkeit, mit der ich durch den Tunnel eilte, erkannte und erfaßte ich, daß jedes Werk ein Unikat war.

 

Es war ein Empfinden - ein Wissen - der Gedankengeschwindigkeit und des doch gleichzeitig langsamen Vorüberschwebens und genauen Erkennens meiner Werke.

 

Waren es anfänglich nur Hunderte und Tausende Kuczewskis, so reihten sich bald an den schwarzen, transparenten Wänden - in artigen Museums-Bildabständen - die Werke in Millionen zu Milliarden, Billionen zu Billiarden, Trillionen zu Trilliarden und endlos weiter. - Jedes Bild erfaßbar!

 

Außer der Faszination der "Situation" und dem Wahrnehmen von unirdischen zarten und gewaltigen Farbtönen in meinen Arbeiten begeisterte mich der Anblick, der sich mir zwischen den Bildern durch die Wände und über mir bot:

 

In überirdischen Farben, Formen, Proportionen und unterschiedlichsten Größen - bewegten sich strahlende, schillernde, diffuse, kalte, warme und heiße Welten, Milchstraßen und Galaxien!

 

(An dieser Stelle muß ich kurz eine Erklärung abgeben: Ich versichere und schwöre Ihnen in aller Ehrlichkeit, daß ich in meinem ganzen Lebens noch niemals Drogen eingenommen habe!)

 

Nach meinen "Erläuterungen" schwieg der Inder einige Minuten und erklärte dann in allem Ernst, daß ich alle diese Werke in unvorstellbar vielen Leben und Welten geschaffen habe!"

 

1992 Der Kunstsammler und anerkannte Wünschelrutengänger Dr. Martin Epple sucht die Ausstrahlungen jedes einzelnen Werkes seiner umfangreichen Kunstsammlung zu erspüren.

 

Mit speziellen Wünschelruten studiert er die "Schwingungen" der Unikate.

 

Über die Ergebnisse ist er nicht nur äußerst erstaunt, sondern teilweise bestürzt!

 

Dr. Martin Epple erfährt, ein Teil seiner Sammlung ist nichtssagend gleichgültig. Wenige Werke haben geringen positiven Widerhall. Manches der Bilder ist negativ bis "böse". Er spürt durch seine Wünschelruten, daß sich Werke "rollen" und "aufbäumen". Thematik und bildliche Aussage der einzelnen Werke sind dabei völlig unwesentlich.

 

In der Kunstsammlung Dr. Epple befindet sich - vom Format her - eines der größten Bilder Hartmut Kuczewskis. Titel: "Die alte Mühle".

 

Dieses Bild zeigt eine uralte, auf gemauerten Felsbrocken gebaute Windmühle, deren Flügel sich in einem türkisfarbenen und mystisch zerfetzten Himmel zu bewegen scheinen. Dieses wild-romantische Werk malte der Künstler rein aus seiner Phantasie.

 

Bei der Untersuchung dieses Bildes erreichen Dr. Epple durch seine Wünschelruten harmonische, kraftvoll positive "Informationen". Aus sich heraus bringt dieses Werk "gute Einwirkungen" in Geist und Körper!

 

Der Maler will das nicht so recht glauben. Er diskutiert dieses Phänomen mit seiner Frau und seinen engsten Freunden. Sie äußern sich einmütig überzeugt: "Du malst doch deine Bilder mit deinem Herzblut, setzt deine ganze Kraft, dein Wissen und deine Erfahrungen, dein Talent und deine Phantasie voll in deine Werke! Rücksichtslos gegen dich selbst arbeitest du oftmals wie besessen an einem Bild! - Und jetzt bist du verwundert, daß deine Werke aus sich heraus kraftvoll und positiv sind!"

 

1996 Der 1981 "erträumte" in weitem Umkreis bekannte blaue Kleinbus hatte sich über die Jahre eher zum Alptraum entwickelt. Mit fast unheimlich anmutender Folgerichtigkeit endet er als sein eigenes Fanal an der A 7.

 Kuczewskis Schutzengel hat wieder mal Schwerstarbeit zu verrichten!

 

Durch den dabei erlittenen großen finanziellen Schaden werden die Umzugspläne an den Bodensee zum zweiten Male - wie schon 1994 - vorerst zurückgestellt! - Schicksal!? Fingerzeig??

 

1997 Karfreitag, Archivnotiz um 22 07 Uhr: Um 21 25 Uhr kam meine Frau Claudia mit Patricia von der Taizé-Andacht in der Christus-Kirche zurück. Ich schrieb gerade an einem Buchmanuskript, als Claudia freudig erregt in mein Atelier stürzte und mir mitteilte, sie und Patricia hätten gerade auf dem Heimweg sehr deutlich den Kometen "Hale-Bopp" gesehen! Weil dieser nur alle 2000 Jahre die Erde kreuzt, hatte ich das große Verlangen, ihn zu sehen. Noch dazu in einer so mystischen Nacht wie der des Karfreitag!

 

Ich fuhr mit Claudia und Roland - der aufgewacht war (Katharina schlief) -, um den Kometen zu suchen. Da aber Frauen niemals eine Himmelsrichtung genau zu bestimmen wissen (liebevolle Ironie), fuhren wir eine Weile durch die Karfreitagnacht, bis wir den Kometen schließlich doch noch am Firmament erblickten!

 

Wenn dieser Komet sich nur alle 2000 Jahre von der Erde aus sehen läßt - ist er vielleicht der Stern von Bethlehem!??

 

1998 Am Samstag, dem 9. Mai, anläßlich eines mehrere Stunden dauernden Interviews in seinem Atelier in Gailingen fragte Dr. Jörg Naumann (Illustrierte Bodenseehefte, Wil, Schweiz) den Künstler am Ende des Interviews, was er denn jetzt so für die Zukunft voraussehe. Hartmut Kuczewski spontan: Nichts! Es sei nämlich nicht so, daß er ständig irgend etwas voraussehe. Manchmal sehe er wochen-, ja, monatelang nichts und dann wieder mehrere Sachen kurz hintereinander... plötzlich: Ich sehe Atombombenexplosionen in Indien - und Pakistan. Bald!

 

Einen Tag später, am Sonntagabend, berichteten die Fernsehsender über fünf Atombombentests in Indien. Zwei Tage darauf zündete Pakistan fünf Atombomben.

 

2004 Bei der Überarbeitung dieser mystischen Kuczewski-Biographie, die natürlich nur mit Hilfe des Künstlers möglich ist, habe ich oftmals gegen seinen Widerwillen gegen die Aufzeichnung seiner genialen Gaben anzukämpfen.

 

2005

Hartmut Kuczewski verlässt Gailingen und lässt sich in Riedholz im Allgäu nieder.